Garagenbrand Hoya

Feuerwehrkamerad entdeckt Garagenbrand rechtzeitig

„Garagenbrand im Hasseler Steinweg“. Unter dieser Meldung wurde am frühen Mittwochmorgen um 7:53 Uhr zunächst die Feuerwehr Hoya alarmiert. Ein Mitglied der Feuerwehr Hassel hatte auf dem Weg zur Arbeit eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen und dann das Feuer in der Garage entdeckt. Er setzte den Notruf ab und weckte die Bewohner des dazugehörigen Wohnhauses. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Garage bereits in Vollbrand und auch die Holzwand eines angrenzenden Gebäudes, in dem sich ein fünftausend Litertank mit Heizöl befindet hatte bereits Feuer gefangen. Einsatzleiterin Petra Guder veranlasste aufgrund der vorliegenden Lage eine Alarmstufenerhöhung, und so wurden zusätzlich die Feuerwehren aus Bücken, Mehringen, Hoyerhagen und Duddenhausen, sowie die Einsatzleitwagen der Samtgemeinde nachalarmiert. Zunächst galt es ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus sowie auf ein Nachbargebäude zu verhindern. Dazu wurden zwei Riegelstellungen aufgebaut und so die Brandbekämpfung mit Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug, sowie einem nahegelegenen Unterflurhydranten aufgenommen. Durch den Einsatz von vier C-Rohren konnte der im Anabu befindlicher Heizöltank erfolgreich geschützt werden. Im Weiteren wurden mittels Wärmebildkameras weitere Glutnester aufgespürt, was dann zur Öffnung der Zwischendecke führte. Da durch geborstene Fensterscheiben Brandrauch in das Wohnhaus gelangt war, wurde dieses mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht. Insgesamt waren dreiundvierzig Brandschützer, davon vierzehn Atemschutzgeräteträger mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Gemeindebrandmeister Carsten Meyer und sein Stellvertreter Georg Bühmann machten sich vor Ort ein Bild vom Einsatzgeschehen. Zur Eigensicherung war ein Rettungswagen an der Einsatzstelle, ebenso die Polizei, die die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat. Während des Einsatzes war der Hasseler Steinweg mehrfach kurzfristig gesperrt. Im Rahmen der Möglichkeiten wurde der Verkehr von der Polizei einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.

Text/Fotos: F. Brinkmann