Einsatzreiches Wochenende

Am Samstag rief ein Flächenbrand in Hassel die Wehren auf den Plan

Mehrere Flächenbrände halten Wehren auf Trab

Ein Einsatzreiches Wochenende haben die Ortswehren aus Hoya, Bücken, Warpe-Windhorst, Helzendorf-Nordholz, Hassel und Eystrup hinter sich. Am Samstagabend wurden die Wehren Hassel, Eystrup und Hoya gegen 19 Uhr zu einem Flächenbrand nach Hassel an der Heidhüser Straße alarmiert. Dort brannte aus ungeklärter Ursache ein Stück Stoppelfeld mitsamt zwei Rundballen, da der Wind den Brand Richtung Straße drängte wurde auch der trockene Seitenstreifen in Mitleidenschaft gezogen, dadurch aber ein größerer Schaden auf dem Stoppelfeld mit Strohschwaden, die teilweise schon gepresst waren vermieden. Gemeldet hatte den Flächenbrand laut Polizei eine Passantin, die den Notruf absetzte. Der Landwirt war zu dem Zeitpunkt nicht auf dem Feld am Arbeiten, womit die Ballenpresse als Auslöser unwahrscheinlich war. Unter der Einsatzleitung von Florian Cyriax aus Hassel war der Brand auf der Fläche von insgesamt etwa 4.000 Quadratmeter unter Einsatz der Tanklöschfahrzeuge aus Hassel, Eystrup und Hoya, dem Löschfahrzeug aus Hassel und drei C-Strahlrohren schnell unter Kontrolle. Ein ortsansässiger Landwirt bearbeitete die verbrannte Fläche im Anschluss mit einer Scheibenegge und der Seitenstreifen wurde ausgiebig mit Wasser und Netzmittel abgekühlt. Die Heidhüser Straße war für die Dauer des Einsatzes zunächst ganz und dann halbseitig gesperrt. Bereits am Freitagabend hielten gleich mehrere Einsätze in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen die Wehren aus Bücken, Hoya, Warpe-Windhorst und Helzendorf-Nordholz auf Trab, da die Wehren aus der Nachbarsamtgemeinde schon bei einem Großbrand einer Lagerhalle in Weseloh im Einsatz waren. Die Ortwehren Warpe-Windhorst und Helzendorf-Nordholz löschten einen Flächenbrand auf einem Strohstoppelfeld in Asendorf an der Alten Heerstraße, ziemlich zeitgleich ging die nächste Alarmierung ein, die die Stützpunktwehren Bücken und Hoya in den Asendorfer Ortsteil Renzelfelde in die Essener Straße rief. Auch dort brannte eine Fläche von etwa einem Hektar Strohfeld. Diese Einsätze beendet rückten die Wehren zu einem weiteren Flächenbrand nach Dille. Da die Hilfe dort nicht mehr benötigt wurde ging es weiter zur Unterstützung zu dem Großbrand der Lagerhalle mit anliegender Werkstatt in Weseloh. Dort kamen die Tanklöschfahrzeuge aus Hoya und Bücken zum Einsatz. Das Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) aus Hoya holte zudem einen Sattelzug mit 30.000 Liter Wasser beladen von einem Lohnunternehmer aus Wietzen ab, um ihn mit Sonderrechten, das heißt mit Blaulicht und Martinshorn nach Weseloh zu begleiten. Da mit Bücken und Hoya gleich zwei dicht beieinanderliegende Stützpunktwehren mit Tanklöschfahrzeugen fehlten, stellte sich der Stützpunkt Hassel mit seinen Fahrzeugen zur Bereichsabdeckung für mögliche Einsätze in Bücken bereit, um im Notfall einen schnellen Einsatz zu gewährleisten.