VU Hassel

Großaufgebot an Rettungskräften nach Verkehrsunfall

Unter dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ wurde am Montagmorgen um 7:46 Uhr ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Die Feuerwehren aus Hassel, Eystrup, Bücken, Gandesbergen und Hämelhausen, die Einsatzleitwagen der Samtgemeinde, sowie die Polizei aus Hoya rückten zur Landesstraße 330 zwischen Hassel und Hoya aus. Da es sich bei mehr als fünf Personen um einen sogenannten ManV1 handelt (Massenanfall von Verletzten) zudem ein Notarztwagen und insgesamt sieben Rettungswagen aus Hoya, Verden und Nienburg. Laut Polizei wollte ein Audi nach links in die Feldmark abbiegen, ein Renault bemerkte dies offensichtlich zu spät und fuhr auf einem dazwischenfahrenden BMW auf. Die anfängliche Meldung eine Person sei eingeklemmt bestätigte sich nicht, weswegen die Wehren aus Bücken und Eystrup, die mit Rettungsgeräten für Verkehrsunfälle ausgestattet sind und auch die Ortswehren aus Hämelhausen und Gandesbergen ihre Anfahrt abbrechen konnten. Die insgesamt sieben Personen aus dem BMW und dem Renault, darunter einige Schüler konnten die Fahrzeuge eigenständig verlassen und wurden unter der organisatorischen Leitung des Arbeiter-Samariter-Bund aus Hoya von den Rettungswagen teils leicht verletzt, teils als Vorsichtsmaßnahme in umliegende Krankenhäuser gebracht, der Fahrer des Audi, sowie sein Fahrzeug waren nicht betroffen. Die Feuerwehr Hassel streute unter der Einsatzleitung von Florian Cyriax ausgelaufene Betriebsstoffe ab, regelte zeitweise den Verkehr und reinigte nach dem Abtransport der beiden nicht mehr fahrbereiten Unfallwagen die Straße von Fahrzeugteilen und Ölbindemittel. Die Landesstraße 330 war im Bereich der Unfallstelle bis zur Abfahrt der Rettungswagen zunächst voll und dann für die Aufräum- und Reinigungsarbeiten halbseitig für insgesamt rund zwei Stunden gesperrt.