JHV der JF Hoya

Mehr Mitglieder gewünscht

Die Jugendfeuerwehr Hoya blickte kürzlich bei ihrer Jahreshauptversammlung im Gerätehaus in Hoya auf ein aktives Jahr zurück. Zu der Nachwuchswehr, dessen Leitung Ralph Stöhr vor einem halben Jahr übernommen hat gehören derzeit leider nur zehn Mitglieder, darunter vier Mädchen. Diese hatten im letzten Halbjahr viel Spaß bei den sechzehn Diensten, wozu auch zwei Sportdienste gehörten. Unter anderem wurde an dem Kreisorientierungsmarsch teilgenommen, oder bei einem „Clean-up-day“ zusammen die Umwelt von Müll gereinigt. Die diesjährige Firmenbesichtigung, die dazu dient den Jugendlichen zu zeigen welche Ausbildungsberufe die Stadt Hoya zu bieten hat um sie möglichst für die spätere Einsatzabteilung in der Näheren Umgebung zu halten führte die Jugendlichen zusammen mit ihrem Betreuerteam und der Jugendfeuerwehr Hilgermissen zu der Firma OMT in Hoya, mit einer Führung durch die Produktionshallen. Highlight des Jahres war natürlich wieder das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Nienburg, der größten Jugendfreizeit im Landkreis Nienburg, bei der die Hoyaer in diesem Jahr den kürzesten Anreiseweg hatten. Auf der Tagesordnung standen aber auch Wahlen. Lena Jäckel wurde zur Jugendsprecherin gewählt und Hanna Wohlfarth zu ihrer Stellvertreterin, sowie Michael Bodimer zum neuen Gruppenführer mit Malte Haasner als Stellvertreter an seiner Seite. Einen Dank richtete Jugendwart Ralph Stöhr vor allem an die Sponsoren aus, ohne deren Unterstützung es schwierig wäre zum Beispiel Ausflüge zu unternehmen, aber auch an seinen Vorgänger Guntram Borgmann für seine geleistete Arbeit, sowie an seine Jugendlichen und deren Betreuerteam, die Verwaltung der Samtgemeinde und der Kreisjugendfeuerwehr Nienburg für die gute Zusammenarbeit. Bei den Grußworten der Gäste, die von Bürgermeisterin Anne Wasner, dem Fachbereichsleiter für Bürgerservice Uwe Back, Kreisjugendfeuerwehrwart Mario Hotze, der Gemeindejugendfeuerwehrwartin Jasmin Schröter und der stellvertretenden Ortsbrandmeisterin von Hoya Petra Guder überbracht wurden, stand vor allem eins im Vordergrund: „wir wünschen euch wieder mehr Mitglieder, damit die Reihen wieder voller werden, bleibt am Ball und erzählt euren Freunden wieviel Spaß ihr in der Jugendwehr habt und bringt sie mit“. Auf den Punkt brachte es Ehrenmitglied der Kreisjugendfeuerwehr Dominik Schröder mit der Frage „Gibt es eigentlich etwas wichtigeres als Feuerwehr?“ Mit den Worten „genauso wichtig wie Feuerwehr ist es in die Feuerwehr zu investieren“ übergab er an die Jungendwehr eine kleine Spende. Diese kommt auch seit Jahren regelmäßig von der Kinderkasse der vier Bürgervereine und den Bärenkappen der Stadt Hoya um Initiator Klaus Lange, diese haben in 2019 stolze 3.000 Euro an die Arbeit für Kinder Kinder und Jugendliche gespendet, allein 750 Euro davon für das Jugendfeuerwehrzeltlager in Hoya und das Laternenfest im November, das in Kooperation zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Hoya und dem Musikzug der Grafenstadt vor allem für die Kinder organisiert wird.