JHV der FF Gandesbergen

von links: die stellvertretende Fachbereichsleiterin Bürgerservice Bianca Meier, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Georg Bühmann, der stellvertretende Ortsbrandmeister Florian Tote, Henning Tote, Frank Lehmeier, Peter Holthus, Carsten Böckmann, Alexander Tote, Martina Tote, Jannik Rohlfs, Günter Hetebrink und Ortsbrandmeister Christian Kumme

Arbeitsreiches Jahr für Feuerwehr Gandesbergen

Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gandesbergen im Jugend- und Freizeitheim in Gandesbergen begrüßte Ortsbrandmeister Christian Kumme zahlreiche Kameraden und Gäste aus Feuerwehr und Politik. Die Wehr besteht aktuell aus 37 Aktiven, darunter 15 Atemschutzgeräteträger, 10 Alterskameraden und 83 Fördermitgliedern. Im vergangenen Jahr konnte man zwei neue fördernde Mitglieder begrüßen, die die Wehr unterstützen. Von den insgesamt 3.069 geleisteten Arbeitsstunden hatten Marten Tote, Johannes Tote, Felix Tote, Jan Pascal Reyning und Carsten Lehmeier zwischen 175 und 161 Stunden die besten Dienstbeteiligungen. Mit seinem Jahresbericht blickte Kumme auf ein sehr arbeitsintensives Jahr zurück. Allein in der Ausrichtung der dreitägigen Wettbewerbe im Mai steckte viel Zeit und Arbeit, erstmalig gab im vergangenen Jahr am Freitag die Wettbewerbe für die jeweils vier Kinder- und Jugendfeuerwehren. Eine Herausforderung waren die Leistungswettbewerbe am Sonnabend, die erstmalig nach neuen Wettbewerbsbestimmungen ausgeführt wurden, was eine Umstrukturierung der Wettbewerbsbahnen mit mehr Platz und zusätzlichem Material wie Wasserauffangfässer und Stoppuhr mit Buzzer nötig machten. Am Sonntag gingen dann die Alterswettbewerbe, auch „Eimerspiele“ genannt über die Bühne. Trotz der Neuerungen liefen die drei „Großkampftage“ reibungslos bei bestem Wetter ab. Ein besonderer Dank des Ortskommandos ging in diesem Zusammenhang an die Kameraden und vielen weiteren Helfer für die Hilfe an allen drei Tagen wie etwa dem Ausschank, dem Auf- und Abbau und den vielen gesponserten Kuchen und Torten. Zu den zehn Einsätzen zu denen die Gandesberger alarmiert wurden gehörten drei Gefahrguteinsätze, ein Schornsteinbrand, ein Gebäudebrand und zwei Traghilfen für den Rettungsdienst. Bei drei weiteren Alarmierungen hatten sie es mit Flächenbränden an der Bahnstrecke zu tun, wo die Wehr auf vier mit insgesamt 20.000 Liter Wasser gefüllten Güllefässern, die ihnen im Sommer von ortsansässigen Landwirten zur Verfügung gestellt werden zurückgreifen, was jedes Mal eine große Hilfe darstellte. Zu weiteren Aktivitäten gehörten etwa die zehn Altpapiersammlungen, das Osterfeuer wurde organisiert, die Ortsfeuerwehr Eystrup beim Eystruper Dampfmaschinenfest unterstützt und es gab gemeinsame Dienste mit den Ortswehren der ehemaligen Samtgemeinde Eystrup um sich einsatztechnisch noch besser aufeinander abzustimmen. Zu besuchten Lehrgängen gehörten zwei Kettensägenlehrgänge, zwei Sprechfunker, zwei Kameraden nehmen am AGT-Notfalltraining teil, der Gefahrgutlehrgang „ABC Teil 1“, zwei Truppführer, sowie der Lehrgang „Leiter einer Feuerwehr“. Bei Wettbewerben erzielten die Gandesberger Brandschützer wieder gute Ergebnisse, bei den Leistungswettbewerben starteten die Gastgeber mit zwei Gruppen und erzielten die Plätze 4 und 16, bei den Kreiswettbewerben in Wietzen den 12. Platz und beim Stadt-Nienburg-Pokal den 5. Platz. Die Altersgruppe belegte auf Samtgemeindeebene den 3. Platz, sowie bei den Eimerspielen in Gadesbünden den 2. Platz. Auf der Tagesordnung standen aber auch Beförderungen, Ehrungen und Verabschiedungen. Günter Hetebrink wurde für seine besonderen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Befördert wurden Frank Lehmeier und Jannik Rohlfs zu Oberfeuerwehrmännern, Carsten Böckmann zum Hauptfeuerwehrmann, Alexander Tote zum Löschmeister und der stellvertretende Ortsbrandmeister Florian Tote zum 1. Hauptlöschmeister. Mit Geschenken verabschiedet wurden der stellvertretende Schriftführer Henning Tote und Festausschussmitglied Martina Tote aus ihren Ämtern, sowie Peter Holthus aus der Einsatzabteilung in die Alterskameradschaft. Grußworte der Gäste wurden unter anderem vom stellvertretendem Gemeindebrandmeister Georg Bühmann überbracht, der sich für die geleistete Arbeit vor allem mit der Ausrichtung des gelungenen Wettbewerbs-Wochenendes bedankte und aus der Samtgemeindeebene von konstanten Mitgliederzahlen berichtete. Vor allem die 200 Mitglieder in den Kinder- und Jugendwehren sind eine tolle Basis für die Zukunft, im letzten Jahr konnte erfreulicherweise das erste Mitglied das in der Kinderfeuerwehr begonnen hatte in die Freiwillige Feuerwehr übernommen werden und auch mit der 67er-Regel können Kameraden nun vier Jahre länger im aktiven Dienst bleiben. Auch die stellvertretende Fachbereichsleiterin Bürgerservice Bianca Meier und der Bürgermeister der Gemeinde Gandesbergen Karl-Heinz Stein bedankten sich für das ehrenamtliche Engagement in dem arbeitsreichem letzten Jahr, genauso wie Jugendfeuerwehrwartin Anke Precht und Kinderfeuerwehrwart Marcus Ullrich für die Unterstützung der beiden Nachwuchswehren.